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Drei individuelle Musiker-Persönlichkeiten treffen aufeinander
und entdecken gemeinsam die Welt der Kammermusik.

Zum 50.Todestag der legendären rumänischen Pianistin gründen
William Youn, Klavier, Nina Reddig, Violine und Hannah Weber, Cello
das Clara Haskil Trio.

"...Ausgewogene Wechsel tragen den Klang direkt ins Herz... Ein Erlebnis für alle Sinne..." (WAZ am 1.10.2011)

William Youn, Klavier

Noch ist er so etwas wie ein Geheimtipp: der gerade 30 Jahre alte Koreaner und Kosmopolit William Youn. Seine Karriere begann zunächst in den USA und Asien, seit einigen Jahren aber baut der junge Pianist, „ein ganz besonderes lyrisches Talent, ein echter Poet“ (Attila Csampai)“, dessen „stilles lyrisches Sinnen ein überreiches Eigenleben entwickelt, völlig ungezwungen, mit souveräner, bravouröser Anschlagstechnik (Marco Frei)“, seine Präsenz nun auch in Europa immer mehr aus.

Zu William Youns Projekten gehören europaweite Festivalauftritte und Konzerte mit Orchestern und in Konzerthäusern von Weltrang (Barcelona, Berlin, Brüssel, Cleveland, Los Angeles, Mariinsky, Mexico City, New York, Prag, Seoul, Toronto, Wien). Eine enge Zusammenarbeit verbindet Youn dabei mit Nils Mönkemeyer, David Orlowsky, Veronika Eberle, Sunhae Im, Nicola Benedetti, Ye-Eun Choi, dem Balthasar Neumann Chor, dem Kuss Quartett und dem Clara Haskil Trio. Darüber hinaus macht William Youn Rundfunkproduktionen in Deutschland bei den Sendern der ARD, international bei KBS Korea, in den USA bei National Public Radio Boston und beim Tschechischen Rundfunk.

Seine Ausbildung begann Youn in Korea. Bereits mit 11 Jahren gab er sein Debüt mit den Philharmonikern seiner Heimatstadt Seoul. Zwei Jahre später ging er zum Studium ans New England Conservatory in Boston, wechselte mit 18 an die Musikhochschule Hannover zu Karl-Heinz Kämmerling und arbeitete als Stipendiat der Piano Academy Lake Como erst mit Künstlern wie Dmitri Bashkirov oder Fou Ts’ong zusammen, dann auch mit Christoph Eschenbach, Yo Yo Ma, Menahem Pressler, Charles Rosen, Andràs Schiff oder Andreas Staier. Youn ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe (Cleveland International Piano Competition, Concorso Internazionale Alessandro Casagrande, Shanghai Piano Competition, Busoni Wettbewerb Bozen, Concours Reine Elisabeth Brüssel) und wurde 2011 in seiner Wahlheimat München mit dem Bayerischen Kunstförderpreis geehrt.

Highlights dieser und der kommenden Saison sind Konzerte bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, im Festspielhaus Baden-Baden, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Seoul Arts Center und erstmals auch am Hammerflügel beim Festival Mitte Europa und dem Mozartfest Würzburg.

Nach CD-Einspielungen für Sony Korea und ARS Produktion, die von der Kritik euphorisch aufgenommen wurden, plant Youn die Veröffentlichung einer CD-Reihe mit Mozarts Klavierwerken bei Oehms Classics. Die erste CD mit vier Mozart-Sonaten wird in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk im September 2013 erscheinen.



www.williamyoun.de/

Nina Reddig, Violine

Nina Reddig wurde mit 15 Jahren als Jungstudentin der Folkwang- Hochschule Essen in die Klasse von Vesselin Paraschkevov aufgenommen. Im Jahr 2003 ergänzte sie ihre Studien bei Jean- Jaques Kantorow in Paris. Sie besuchte Meisterkurse von Herman Krebbers, Igor Oistrach und Michele Auclair. Ein Kammermusik-Studium beim Alban Berg Quartett in Köln rundet diese Ausbildung ab.
Im März 2007 schloß sie ihr Konzertexamen mit dem Violinkonzert No.2 von B.Bartok und den Bergischen Symphonikern mit Auszeichnung ab. 2009/10 war Nina Reddig Dozentin für das Hauptfach Violine an der Folkwang- Hochschule. Seit Oktober 2011 leitet sie eine Violinklasse an der Hochschule für Künste Bremen und gibt Meisterkurse im In- und Ausland.

Mit 23 Jahren wurde sie im Rahmen eines Zeitvertrages als Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Aachen engagiert. Als Solistin trat sie mit dem Ensemble classique, der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Folkwang- Kammerorchester Essen, der Radiophilharmonie Tirana, den Bochumer und Bergischen Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Wrexham Symphony Orchestra auf. Mit 24 Jahren wurde sie vom Chamber Orchestra of Europe eingeladen, mit welchem sie seither als Gast immer wieder auf Tournee geht und unter Dirigenten wie Bernard Haitink und Nikolaus Harnoncourt konzertiert.
Ihre Karriere als Kammermusik-Partnerin nahm mit der Gründung des Morgenstern Trios einen rasanten Aufschwung (2005-09). Seither spielte sie in wechselnden Besetzungen wie mit dem Amsterdam Ensemble, William Youn, Vladimir Mendelssohn, Nils Mönkemeyer, Alexander Baillie, Frans Helmerson, Nicholas Rimmer, Natalia Gutman oder Werner Dickel. 2010 gründete sie mit Hannah Weber und William Youn das Clara Haskil Trio.

Die mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ gewann im Jahr 2001 erste Preise beim Hochschulwettbewerb und beim Lions- Club Musikwettbewerb, im Oktober 2003 ebenfalls den ersten Preis des Internationalen Violinwettbewerbes „Premio Petrela".
Im Juni 2005 wurde Nina Reddig der Folkwang-Preis verliehen.

Als Geigerin des Morgenstern Trios errang sie ein Jahr nach Gründung in 2005 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs. Das Trio spielte anschließend deutschlandweit in der Reihe "Konzerte junger Künstler" sowie "Best of NRW".
2007 gewann sie mit ihren Partnern innerhalb eines halben Jahres den 1.Preis und den Haydn-Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb Wien, den 2.Preis in Melbourne sowie im renommierten ARD-Wettbewerb München, dort sogar mit Publikumspreis. Die Debut-CD, bei telos records erschienen, dokumentiert diese Arbeit. Die Folkwang-Hochschule Essen hat das Trio zum "Ensemble in Residence" für die Jahre 2008 und 2009 ernannt.Für die Saison 2009/10 wurde das Trio in die Rising Stars Series der ECHO (European Concert Hall Organization)aufgenommen und somit in die großen europäischen Musikzentren eingeladen.
Die Märkische Kulturkonferenz begründete die Auszeichnung der Geigerin als Stipendiatin im Jahr 2001 mit „hoher Musikalität, konzentrierter Hingabe an das Werk und starkem Ausdruckswillen“. Von der Werner Richard- Dr. Carl Dörken- Stiftung wurde sie ebenfalls im Jahr 2001 in das Förderprogramm aufgenommen, welches eine rege Konzerttätigkeit impliziert.
2002 erhielt sie das Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Gastspieleinladungen führten Nina Reddig zu Festivals wie dem Pablo Casals Festival Prades/Frankreich, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Mostly Mozart New York, dem Heidelberger Frühling, den Sommets musicaux Gstaad und dem Kuhmo Chamber Music Festival Finnland.
Die Konzerte der Geigerin wurden von allen wichtigen deutschen Radiosendern mitgeschnitten sowie in der TV- Sendung kulturzeit/ 3sat ausgestrahlt (u.a. BR,HR,SWR,NDR,WDR,ORF,ABCclassic Australien).


www.ninareddig.com

Hannah Weber, Cello

1979 als Kind von Musikereltern in Hannover geboren, erhielt Hannah Weber ihren ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren.
Nach dem Beginn ihres Musikstudiums bei Klaus Heitz wechselte sie später zu Bernhard Gmelin nach Hamburg wo sie 2005 ihr Diplom erhielt. Sie besuchte Meisterkurse von Wolfgang Boettcher, Lynn Harrell und Frans Helmerson, von dem sie besondere musikalische Impulse bekam. Ausserdem spielte sie in dieser Zeit intensiv Klaviertrio mit Unterricht bei Niklas Schmidt, Menehem Pressler und Bruno Canino.

Für ihren künstlerischen Feinschliff ging sie anschliessend nach Oslo in die Solistenklasse von Truls Mørk. Parallel zu ihrer Studienzeit in Norwegen war sie Stipendiatin der Orchesterakademie des Oslo Philharmonic Orchestra sowie 2006 Solocellistin des Trondheim Symphony Orchestra.
2007 schloss sie ihr Studium in Oslo mit Auszeichnung ab.

Hannah Weber war Stipendiatin der Friedrich- Ebert- Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Oscar & Vera Ritter- Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung und erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie z.B. den Niedersachsenpreis für Nachwuchskünstler.
Sie ist mehrfache 1. Preisträgerin in Solo- und Kammermusik Wertung des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert". Ausserdem gewann sie den Wettbewerb "Concerto Competition" in Greensboro/USA.

Ihr Debüt gab sie 1998 mit der Philharmonia Hungarica und Elgars Cellokonzert in Marl. Darauf folgten zahlreiche Engagements im Inn- und Ausland. Sie konzertierte mit der Philharmonia Hungarica, dem European Union Chamber Orchestra, dem Oslo Symphonieorchester und verschiedenen deutschen Jugendorchestern.

Schon während des Studiums war sie bei diverse Rundfunk-Aufnahmen von NDR und WDR zu hören, welche ihren erfolgreichen Werdegang als Cellistin bezeugen.
2010 ist sie auf der Sony CD "In dunklen Träumen" als Kammermusikpartnerin des Bratschisten Nils Mönkemeyer zu hören.
Seit 2007 ist sie stellvertretende Solo-Cellistin der Bremer Philharmoniker.

www.hannah-weber.com/