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Drei individuelle Musiker-Persönlichkeiten treffen aufeinander
und entdecken gemeinsam die Welt der Kammermusik.

Zum 50.Todestag der legendären rumänischen Pianistin gründen
William Youn, Klavier, Nina Reddig, Violine und Hannah Weber, Cello
das Clara Haskil Trio.

"...Ausgewogene Wechsel tragen den Klang direkt ins Herz... Ein Erlebnis für alle Sinne..." (WAZ am 1.10.2011)

Julia Okruashvili, Klavier

Die aus Moskau stammende Pianistin Julia Okruashvili ist eine Musikerin voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion. Ihre Interpretationen legen vielfach ungeahnte Perspektiven frei. Gekonnt weiß sie die klanglichen Fähigkeiten ihres Instrumentes einzusetzen, jeder Ton durchleuchtet, der Tastendruck differenziert gestaltet, ihr Pedaleinsatz wohl abgewägt. So urteilt die Presse über die Musikerin: "Eine Pianistin aus der Eliteliga."
Die Kammermusik ist für Julia Okruashvili von Anfang an eine wichtige Inspirationsquelle. So verwundert es nicht, dass sie das kammermusikalische Musizieren zum Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens gemacht hat. Lebendige Phrasengestaltung, Flexibilität und eine sprechende Artikulation charakterisieren ihr Spiel. Sie konzertierte in verschiedenen Formationen mit Partnern wie Daniel Hope, László Fenyö, Elena Obrastzova, David Cohen oder Priya Mitchell.
Konzertauftritte führten sie in die wichtigsten Musikzentren Europas. Bei den großen Festivals wie dem Mosel-Musikfestival, dem Kronberg Academy Festival, den Bregenzer Festspielen, den Weilburger Schlosskonzerten, dem La Folle Journée Festival in Nantes oder dem Gent Festival van Vlaanderen ist die Musikerin ein gern gesehener Gast. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Frankfurter Museumsorchester, dem Kollegium Winterthur oder dem Wiener Kammerorchester. Die in ihrer internationalen Konzerttätigkeit gewonnene Erfahrung gibt sie als Lehrkraft an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und an der Musikhochschule Würzburg an aufstrebende Generationen weiter. In zahlreichen Meisterkursen profitiert zudem der musikalische Nachwuchs von ihrem Können.
Julia Okruashvili kann auf eine bemerkenswerte Anzahl an Wettbewerbserfolgen zurückblicken. Sie ist Preisträgerin der International Piano Academy Freiburg, des Rosario-Merciano-Preises Wien, des Maria-Yudina-Wettbewerbs St. Petersburg wie auch der Kammermusikwettbewerbe Citta' di Pinerolo und Val Tidone.
Ihre künstlerischen Erfolge basieren auf dem Fundament von Studien in Mailand, Moskau und Frankfurt. Wegweisende Impulse erhielt sie dabei während ihres Konzertexamen-Studiums an der HfMDK Frankfurt in der Meisterklasse von Prof. L. Natochenny.



www.juliaokruashvili.com

Nina Reddig, Violine

Nina Reddig wurde mit 15 Jahren als Jungstudentin der Folkwang- Hochschule Essen in die Klasse von Vesselin Paraschkevov aufgenommen. Im Jahr 2003 ergänzte sie ihre Studien bei Jean- Jaques Kantorow in Paris. Sie besuchte Meisterkurse von Herman Krebbers, Igor Oistrach und Michele Auclair. Ein Kammermusik-Studium beim Alban Berg Quartett in Köln rundet diese Ausbildung ab.
Im März 2007 schloß sie ihr Konzertexamen mit dem Violinkonzert No.2 von B.Bartok und den Bergischen Symphonikern mit Auszeichnung ab. 2009/10 war Nina Reddig Dozentin für das Hauptfach Violine an der Folkwang- Hochschule. Seit Oktober 2011 leitet sie eine Violinklasse an der Hochschule für Künste Bremen und gibt Meisterkurse im In- und Ausland.

Mit 23 Jahren wurde sie im Rahmen eines Zeitvertrages als Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Aachen engagiert. Als Solistin trat sie mit dem Ensemble classique, der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Folkwang- Kammerorchester Essen, der Radiophilharmonie Tirana, den Bochumer und Bergischen Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Wrexham Symphony Orchestra auf. Mit 24 Jahren wurde sie vom Chamber Orchestra of Europe eingeladen, mit welchem sie seither als Gast immer wieder auf Tournee geht und unter Dirigenten wie Bernard Haitink und Nikolaus Harnoncourt konzertiert.
Ihre Karriere als Kammermusik-Partnerin nahm mit der Gründung des Morgenstern Trios einen rasanten Aufschwung (2005-09). Seither spielte sie in wechselnden Besetzungen wie mit dem Amsterdam Ensemble, William Youn, Vladimir Mendelssohn, Nils Mönkemeyer, Alexander Baillie, Frans Helmerson, Nicholas Rimmer, Natalia Gutman oder Werner Dickel. 2010 gründete sie mit Hannah Weber und William Youn das Clara Haskil Trio.

Die mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ gewann im Jahr 2001 erste Preise beim Hochschulwettbewerb und beim Lions- Club Musikwettbewerb, im Oktober 2003 ebenfalls den ersten Preis des Internationalen Violinwettbewerbes „Premio Petrela".
Im Juni 2005 wurde Nina Reddig der Folkwang-Preis verliehen.

Als Geigerin des Morgenstern Trios errang sie ein Jahr nach Gründung in 2005 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs. Das Trio spielte anschließend deutschlandweit in der Reihe "Konzerte junger Künstler" sowie "Best of NRW".
2007 gewann sie mit ihren Partnern innerhalb eines halben Jahres den 1.Preis und den Haydn-Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb Wien, den 2.Preis in Melbourne sowie im renommierten ARD-Wettbewerb München, dort sogar mit Publikumspreis. Die Debut-CD, bei telos records erschienen, dokumentiert diese Arbeit. Die Folkwang-Hochschule Essen hat das Trio zum "Ensemble in Residence" für die Jahre 2008 und 2009 ernannt.Für die Saison 2009/10 wurde das Trio in die Rising Stars Series der ECHO (European Concert Hall Organization)aufgenommen und somit in die großen europäischen Musikzentren eingeladen.
Die Märkische Kulturkonferenz begründete die Auszeichnung der Geigerin als Stipendiatin im Jahr 2001 mit „hoher Musikalität, konzentrierter Hingabe an das Werk und starkem Ausdruckswillen“. Von der Werner Richard- Dr. Carl Dörken- Stiftung wurde sie ebenfalls im Jahr 2001 in das Förderprogramm aufgenommen, welches eine rege Konzerttätigkeit impliziert.
2002 erhielt sie das Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Gastspieleinladungen führten Nina Reddig zu Festivals wie dem Pablo Casals Festival Prades/Frankreich, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Mostly Mozart New York, dem Heidelberger Frühling, den Sommets musicaux Gstaad und dem Kuhmo Chamber Music Festival Finnland.
Die Konzerte der Geigerin wurden von allen wichtigen deutschen Radiosendern mitgeschnitten sowie in der TV- Sendung kulturzeit/ 3sat ausgestrahlt (u.a. BR,HR,SWR,NDR,WDR,ORF,ABCclassic Australien).


www.ninareddig.com

Hannah Weber, Cello

1979 als Kind von Musikereltern in Hannover geboren, erhielt Hannah Weber ihren ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren.
Nach dem Beginn ihres Musikstudiums bei Klaus Heitz wechselte sie später zu Bernhard Gmelin nach Hamburg wo sie 2005 ihr Diplom erhielt. Sie besuchte Meisterkurse von Wolfgang Boettcher, Lynn Harrell und Frans Helmerson, von dem sie besondere musikalische Impulse bekam. Ausserdem spielte sie in dieser Zeit intensiv Klaviertrio mit Unterricht bei Niklas Schmidt, Menehem Pressler und Bruno Canino.

Für ihren künstlerischen Feinschliff ging sie anschliessend nach Oslo in die Solistenklasse von Truls Mørk. Parallel zu ihrer Studienzeit in Norwegen war sie Stipendiatin der Orchesterakademie des Oslo Philharmonic Orchestra sowie 2006 Solocellistin des Trondheim Symphony Orchestra.
2007 schloss sie ihr Studium in Oslo mit Auszeichnung ab.

Hannah Weber war Stipendiatin der Friedrich- Ebert- Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Oscar & Vera Ritter- Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung und erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie z.B. den Niedersachsenpreis für Nachwuchskünstler.
Sie ist mehrfache 1. Preisträgerin in Solo- und Kammermusik Wertung des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert". Ausserdem gewann sie den Wettbewerb "Concerto Competition" in Greensboro/USA.

Ihr Debüt gab sie 1998 mit der Philharmonia Hungarica und Elgars Cellokonzert in Marl. Darauf folgten zahlreiche Engagements im Inn- und Ausland. Sie konzertierte mit der Philharmonia Hungarica, dem European Union Chamber Orchestra, dem Oslo Symphonieorchester und verschiedenen deutschen Jugendorchestern.

Schon während des Studiums war sie bei diverse Rundfunk-Aufnahmen von NDR und WDR zu hören, welche ihren erfolgreichen Werdegang als Cellistin bezeugen.
2010 ist sie auf der Sony CD "In dunklen Träumen" als Kammermusikpartnerin des Bratschisten Nils Mönkemeyer zu hören.
Seit 2007 ist sie stellvertretende Solo-Cellistin der Bremer Philharmoniker.

www.hannah-weber.com/